Energiewende für alle?
Produktübersicht
Wir bauen den größten Energiespeicher Österreichs und entlasten dadurch Netze und senken Energiekosten für Haushalte.
Ansprechpersonen
Wolfgang Gassler Stefan Jörer
[email protected] [email protected]
Boiler heizen, wenn Strom teuer ist
Boiler sind großteils dumm oder werden starr gesteuert → heizen, wenn geduscht wird → Speicherpotential ungenutzt
Problem
650.000 Boiler + 1 Mio Warmwasser-Puffer in Österreich
Vorhandene Geräte intelligent nutzen
Lösung
650.000 Warmwasserboiler 1 GW flexible Leistung 3 GWh tägliche Kapazität
1 Mio. Pufferspeicher 5 GW flexible Leistung 10 GWh tägliche Kapazität
Boiler durchschnittliche Leistung 2 kW und Speicherkapazität 5 kWh Pufferspeicher durchschnittliche Leistung 5 kW und Speicherkapazität 10 kWh
Viele Menschen erkennen erst spät: Energie ist nicht unbegrenzt verfügbar
Statt die Nutzer:innen mit Tarif- und Technik-Komplexität allein zu lassen, macht geht-e Lastmanagement einfach, nachhaltig und alltagstauglich.
Simpel
Die komplexe Technologie arbeitet im Hintergrund – die Nutzer:innen teilen lediglich ihre Bedürfnisse mit: „Ich bin nächste Woche im Urlaub“ oder „Am Wochenende habe ich Gäste, ich benötige mehr Warmwasser“. Die Steuerung erfolgt intuitiv über einen Sprachassistenten: verständlich, praxisnah und ohne technisches Kauderwelsch. So profitieren nicht nur technikaffine Eigenheimbesitzer:innen mit PV-Anlagen und komplexen Steuerungssystemen, sondern auch Bewohner:innen in Stadtwohnungen.
Nachhaltig
geht-e ist Software-first: Es sind keine neuen Hardware, teuren Geräte oder komplizierten Installationen erforderlich. geht-e ist herstellerübergreifend kompatibel – egal ob Fronius-Wechselrichter, Huawei-Akku oder Austria-Email-Boiler. Kein Lock-in, sondern intelligente und nachhaltige Nutzung bereits vorhandener Systeme.
Clever
Die Software optimiert nicht nur die Stromkosten, sondern stabilisiert auch das Stromnetz und verringert den Druck auf teure Netzausbauprojekte. geht-e schließt die Lücke zwischen moderner Technologie und dem Alltag: eine smarte, benutzerfreundliche Lösung, die den Energieverbrauch intelligent steuert, Kosten senkt und einen Beitrag zur Energiewende direkt im Wohnzimmer leistet. Prototypen und MVPs zeigen bereits, wie reibungslos sich bestehende Systeme integrieren lassen – und die Zukunft ist nur einen Sprachbefehl entfernt.
Schaltbefehle
Strombörse Strompreise Regelenergiemarkt
Ersparnis Monitoring
Wetter Daten
PV/SMA Daten
Echtzeit Netzdaten
Schaltbefehle
Platt form
geht-e Schalter + bestehender Boiler / Pufferspeicher
Technische Umsetzung
geht-e macht vorhandene Geräte intelligent!
Die Komplexität der Stromwelt meistern
Die Welt der Energieversorgung ist vielschichtig: viele verschiedene dynamische Tarife, schwankende Netze und eine Vielzahl unterschiedlicher Geräte von Herstellern wie Fronius, Huawei oder Austria Email machen eine intelligente Steuerung für Endkund:innen nahezu unmöglich. geht-e vereinfacht diese Komplexität und verwandelt sie in eine intuitive, alltagsfreundliche Lösung – ähnlich wie Stripe Zahlungen erleichtert, optimiert geht-e die Steuerung von Stromflüssen.
Die Rolle der geht-e KI
Im Mittelpunkt steht die geht-e KI. Sie versteht natürliche Sprache und wandelt einfache Nutzerwünsche wie „Ich bin nächste Woche im Urlaub“ oder „Am Wochenende benötige ich mehr Warmwasser“ in präzise Steuerungsregeln um. Dabei berücksichtigt sie gleichzeitig:
- Börsenstrompreise
- Netzdaten
- Wetterprognosen
- Zustand angeschlossener Geräte
Entscheidungen werden automatisch umgesetzt, ohne dass Nutzer:innen sich mit Tarifen, Netzlogiken oder komplexen Hersteller-Menüs befassen müssen.
Software-first und herstellerübergreifend
Die Plattform ist software-first und funktioniert herstellerübergreifend. Geräte werden über IoT-Protokolle, Hersteller-APIs oder proprietäre Schnittstellen angebunden. Teure Zusatzhardware ist nicht erforderlich – nur in Ausnahmefällen kommen kostengünstige Plug-and-Play-Komponenten zum Einsatz. Dies sorgt dafür, dass die Lösung bezahlbar, flexibel und schnell skalierbar bleibt.
Technologischer Vorsprung und Marktzugang
Der technologische Vorteil von geht-e liegt in der einzigartigen Kombination von Schnittstellenkompetenz, Energiemarkt-Know-how, regulatorischen Standards und KI-basierter Steuerung. Diese Integration schafft eine erhebliche Eintrittsbarriere für Wettbewerber und macht geht-e zu einer technologisch anspruchsvollen, jedoch für Endkund:innen maximal einfachen Lösung.
Prototypen und MVPs (TRL 6-7) belegen bereits die technische Machbarkeit.
Fixes Fenster
geht-e verschiebt Boiler in fixe SNAP/WiNAP Fenster
Sommer 10:00 bis 16:00 bzw. Winter 22:00 bis 04:00
Passend für Zwei-Zonen Tarife (Time-of-Use Tarife)
Niedrige Komplexität für EVU (Steuerung durch geht-e)
Kosten-Vorteile bereits ab dem ersten Boiler (ca. 66 - 122€ Beschaffungsvorteil/Jahr)
EVU Boilersteuerung - Fix
Klar kommunizierbarer Kundennutzen (ca. 70 - 200€ Ersparnis/Jahr)
Ideal um Flexibilitätspool aufzubauen, der später dynamisch gesteuert werden kann (siehe Day-Ahead und Intra-Day Business Case)
SNAP 10-16 Uhr
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Boiler heute
Boiler mit
geht-e verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell mit drei klar unterscheidbaren Anwendungs- und Erlösbereichen: B2C-SaaS, B2B-SaaS für GEAs und EEGs sowie die perspektivische Nutzung gesteuerter Boiler im Regelenergiemarkt. Im B2C-Bereich spricht geht-e Endkund:innen direkt an und ermöglicht die intelligente Steuerung bestehender Boiler oder Heizstäbe in Pufferspeichern. Der Fokus liegt dabei auf einer einfachen Nachrüstlösung, mit der bereits vorhandene Geräte smarter genutzt werden können, ohne dass die gesamte Heiz- oder Warmwasserinfrastruktur ersetzt werden muss. Ziel ist es, Stromverbrauch zeitlich so zu verschieben, dass günstige Tarife, PV-Überschüsse oder netzdienliche Zeitfenster optimal genutzt werden, wodurch die Energiekosten für Haushalte spürbar sinken.
Der zweite Bereich ist ein B2B-SaaS-Modell für Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen, also GEAs, sowie Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, also EEGs. In diesem Modell tritt geht-e nicht primär gegenüber einzelnen Endkund:innen auf, sondern stellt GEAs und EEGs die technologische Basis zur Verfügung, damit diese ihren eigenen Kund:innen beziehungsweise Mitgliedern eine intelligente Boilersteuerung anbieten können. Die Steuerung basiert dabei auf Echtzeitmessungen der PV-Produktion im Mehrparteienhaus oder, im Fall von EEGs, auch quellenübergreifend über mehrere Erzeugungsanlagen hinweg. Ergänzt wird dies durch Vorhersagemodelle, insbesondere dann, wenn nicht alle relevanten Daten in Echtzeit verfügbar sind, was bei den meisten EEGs aktuell noch der Regelfall ist. Bei GEAs kann hingegen häufig direkt auf Echtzeitmessungen zurückgegriffen werden, wodurch die Steuerung noch präziser und unmittelbarer erfolgen kann. Die Installationskosten unterscheiden sich je nach Projekt deutlich, insbesondere abhängig davon, wie umfassend Echtzeitmessung, Messinfrastruktur und Systemintegration eingebunden werden.
Die dritte Möglichkeit liegt in der Teilnahme am Regelenergiemarkt durch das Pooling steuerbarer Boiler. Dabei werden viele einzelne flexible Verbraucher zu einem gemeinsamen Pool zusammengefasst und gezielt so gesteuert, dass sie dem Stromsystem als flexibel aktivierbare Last zur Verfügung stehen. Die Austrian Power Grid vergütet in diesem Zusammenhang sowohl die Bereitstellung als auch die tatsächliche Aktivierung von Stromabnahme. Dadurch entsteht zusätzliches Erlöspotenzial, das über die reine Optimierung des Eigenverbrauchs oder der Energiekosten hinausgeht. Auf Basis einer ersten Simulation, die vom EVU e-Steiermark für geht-e durchgeführt wurde, ergibt sich ein mögliches Zusatzertragspotenzial von rund 150 bis 700 Euro pro Boiler und Jahr. Gleichzeitig können für Endkund:innen die Stromkosten sowohl auf Energieebene als auch auf Netzebene massiv reduziert werden. In Summe erscheint dadurch eine gesamte Stromkostenreduktion von rund 50 Prozent, inklusive Netzkosten, als realistische Perspektive.
Insgesamt positioniert sich geht-e damit als Plattform für intelligente Laststeuerung, die sowohl im direkten Endkundengeschäft als auch im B2B-Umfeld und in energiewirtschaftlichen Flexibilitätsmärkten einsetzbar ist. Das verbindende Element aller drei Bereiche ist die softwarebasierte Optimierung bestehender Infrastruktur, um Energiekosten zu senken, erneuerbare Erzeugung besser zu nutzen und zusätzliche Flexibilität wirtschaftlich nutzbar zu machen
EVU Boilersteuerung - Day-Ahead
Day-Ahead
geht-e verschiebt Boilerzeiten anhand von Day-Ahead Preisen innerhalb für Endkunden fixierter Zeitfenster (z.B. 10:00 - 16:00)
Automatische Optimierung durch geht-e
Keine Schnittstelle zu EVU nötig
Unterschiedliche Laufzeiten werden automatisch verteilt
Implizite Lastverteilung
Gute Verwertungsmöglichkeit von PV-Strom
Möglichkeit der Bereitstellung des Lastprofils des Boilerpools für den Folgetag
SNAP 10-16 Uhr
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Boiler heute
Boiler mit
geht-e verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell mit drei klar unterscheidbaren Anwendungs- und Erlösbereichen: B2C-SaaS, B2B-SaaS für GEAs und EEGs sowie die perspektivische Nutzung gesteuerter Boiler im Regelenergiemarkt. Im B2C-Bereich spricht geht-e Endkund:innen direkt an und ermöglicht die intelligente Steuerung bestehender Boiler oder Heizstäbe in Pufferspeichern. Der Fokus liegt dabei auf einer einfachen Nachrüstlösung, mit der bereits vorhandene Geräte smarter genutzt werden können, ohne dass die gesamte Heiz- oder Warmwasserinfrastruktur ersetzt werden muss. Ziel ist es, Stromverbrauch zeitlich so zu verschieben, dass günstige Tarife, PV-Überschüsse oder netzdienliche Zeitfenster optimal genutzt werden, wodurch die Energiekosten für Haushalte spürbar sinken.
Der zweite Bereich ist ein B2B-SaaS-Modell für Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen, also GEAs, sowie Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, also EEGs. In diesem Modell tritt geht-e nicht primär gegenüber einzelnen Endkund:innen auf, sondern stellt GEAs und EEGs die technologische Basis zur Verfügung, damit diese ihren eigenen Kund:innen beziehungsweise Mitgliedern eine intelligente Boilersteuerung anbieten können. Die Steuerung basiert dabei auf Echtzeitmessungen der PV-Produktion im Mehrparteienhaus oder, im Fall von EEGs, auch quellenübergreifend über mehrere Erzeugungsanlagen hinweg. Ergänzt wird dies durch Vorhersagemodelle, insbesondere dann, wenn nicht alle relevanten Daten in Echtzeit verfügbar sind, was bei den meisten EEGs aktuell noch der Regelfall ist. Bei GEAs kann hingegen häufig direkt auf Echtzeitmessungen zurückgegriffen werden, wodurch die Steuerung noch präziser und unmittelbarer erfolgen kann. Die Installationskosten unterscheiden sich je nach Projekt deutlich, insbesondere abhängig davon, wie umfassend Echtzeitmessung, Messinfrastruktur und Systemintegration eingebunden werden.
Die dritte Möglichkeit liegt in der Teilnahme am Regelenergiemarkt durch das Pooling steuerbarer Boiler. Dabei werden viele einzelne flexible Verbraucher zu einem gemeinsamen Pool zusammengefasst und gezielt so gesteuert, dass sie dem Stromsystem als flexibel aktivierbare Last zur Verfügung stehen. Die Austrian Power Grid vergütet in diesem Zusammenhang sowohl die Bereitstellung als auch die tatsächliche Aktivierung von Stromabnahme. Dadurch entsteht zusätzliches Erlöspotenzial, das über die reine Optimierung des Eigenverbrauchs oder der Energiekosten hinausgeht. Auf Basis einer ersten Simulation, die vom EVU e-Steiermark für geht-e durchgeführt wurde, ergibt sich ein mögliches Zusatzertragspotenzial von rund 150 bis 700 Euro pro Boiler und Jahr. Gleichzeitig können für Endkund:innen die Stromkosten sowohl auf Energieebene als auch auf Netzebene massiv reduziert werden. In Summe erscheint dadurch eine gesamte Stromkostenreduktion von rund 50 Prozent, inklusive Netzkosten, als realistische Perspektive.
Insgesamt positioniert sich geht-e damit als Plattform für intelligente Laststeuerung, die sowohl im direkten Endkundengeschäft als auch im B2B-Umfeld und in energiewirtschaftlichen Flexibilitätsmärkten einsetzbar ist. Das verbindende Element aller drei Bereiche ist die softwarebasierte Optimierung bestehender Infrastruktur, um Energiekosten zu senken, erneuerbare Erzeugung besser zu nutzen und zusätzliche Flexibilität wirtschaftlich nutzbar zu machen
EVU Boilersteuerung - Intra-Day
Kurzfristige Steuerung in Echtzeit durch EVU
Steuerung innerhalb Sekunden möglich
Optimierung bei Prognoseabweichungen
Flexibel ansteuerbare Lasten (auch Teile des Boiler-Pools)
Nutzbar für Bilanzkreisoptimierung
Nutzbar um kurzfristig/geplant Netzengpässe zu beheben
Intra-Day
Boiler mit
Boiler heute
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SNAP 10-16 Uhr
geht-e verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell mit drei klar unterscheidbaren Anwendungs- und Erlösbereichen: B2C-SaaS, B2B-SaaS für GEAs und EEGs sowie die perspektivische Nutzung gesteuerter Boiler im Regelenergiemarkt. Im B2C-Bereich spricht geht-e Endkund:innen direkt an und ermöglicht die intelligente Steuerung bestehender Boiler oder Heizstäbe in Pufferspeichern. Der Fokus liegt dabei auf einer einfachen Nachrüstlösung, mit der bereits vorhandene Geräte smarter genutzt werden können, ohne dass die gesamte Heiz- oder Warmwasserinfrastruktur ersetzt werden muss. Ziel ist es, Stromverbrauch zeitlich so zu verschieben, dass günstige Tarife, PV-Überschüsse oder netzdienliche Zeitfenster optimal genutzt werden, wodurch die Energiekosten für Haushalte spürbar sinken.
Der zweite Bereich ist ein B2B-SaaS-Modell für Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen, also GEAs, sowie Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, also EEGs. In diesem Modell tritt geht-e nicht primär gegenüber einzelnen Endkund:innen auf, sondern stellt GEAs und EEGs die technologische Basis zur Verfügung, damit diese ihren eigenen Kund:innen beziehungsweise Mitgliedern eine intelligente Boilersteuerung anbieten können. Die Steuerung basiert dabei auf Echtzeitmessungen der PV-Produktion im Mehrparteienhaus oder, im Fall von EEGs, auch quellenübergreifend über mehrere Erzeugungsanlagen hinweg. Ergänzt wird dies durch Vorhersagemodelle, insbesondere dann, wenn nicht alle relevanten Daten in Echtzeit verfügbar sind, was bei den meisten EEGs aktuell noch der Regelfall ist. Bei GEAs kann hingegen häufig direkt auf Echtzeitmessungen zurückgegriffen werden, wodurch die Steuerung noch präziser und unmittelbarer erfolgen kann. Die Installationskosten unterscheiden sich je nach Projekt deutlich, insbesondere abhängig davon, wie umfassend Echtzeitmessung, Messinfrastruktur und Systemintegration eingebunden werden.
Die dritte Möglichkeit liegt in der Teilnahme am Regelenergiemarkt durch das Pooling steuerbarer Boiler. Dabei werden viele einzelne flexible Verbraucher zu einem gemeinsamen Pool zusammengefasst und gezielt so gesteuert, dass sie dem Stromsystem als flexibel aktivierbare Last zur Verfügung stehen. Die Austrian Power Grid vergütet in diesem Zusammenhang sowohl die Bereitstellung als auch die tatsächliche Aktivierung von Stromabnahme. Dadurch entsteht zusätzliches Erlöspotenzial, das über die reine Optimierung des Eigenverbrauchs oder der Energiekosten hinausgeht. Auf Basis einer ersten Simulation, die vom EVU e-Steiermark für geht-e durchgeführt wurde, ergibt sich ein mögliches Zusatzertragspotenzial von rund 150 bis 700 Euro pro Boiler und Jahr. Gleichzeitig können für Endkund:innen die Stromkosten sowohl auf Energieebene als auch auf Netzebene massiv reduziert werden. In Summe erscheint dadurch eine gesamte Stromkostenreduktion von rund 50 Prozent, inklusive Netzkosten, als realistische Perspektive.
Insgesamt positioniert sich geht-e damit als Plattform für intelligente Laststeuerung, die sowohl im direkten Endkundengeschäft als auch im B2B-Umfeld und in energiewirtschaftlichen Flexibilitätsmärkten einsetzbar ist. Das verbindende Element aller drei Bereiche ist die softwarebasierte Optimierung bestehender Infrastruktur, um Energiekosten zu senken, erneuerbare Erzeugung besser zu nutzen und zusätzliche Flexibilität wirtschaftlich nutzbar zu machen
Fixes Fenster
Day-Ahead
Intra-Day
Business Case - Boiler bisher gesteuert über Boiler-Thermostat
Basis: 500 Boiler, je 2 kW, 180 Minuten Heizzeit pro Tag, ca. 2,19 GWh/Jahr. Spannen basieren auf 70 % bis 100 % verschiebbarer Heizenergie. Day-Ahead-Auswertung 05/2025 bis 04/2026. Intraday als indikative Zusatz-Upside auf Day-Ahead abgeschätzt.
geht-e verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell mit drei klar unterscheidbaren Anwendungs- und Erlösbereichen: B2C-SaaS, B2B-SaaS für GEAs und EEGs sowie die perspektivische Nutzung gesteuerter Boiler im Regelenergiemarkt. Im B2C-Bereich spricht geht-e Endkund:innen direkt an und ermöglicht die intelligente Steuerung bestehender Boiler oder Heizstäbe in Pufferspeichern. Der Fokus liegt dabei auf einer einfachen Nachrüstlösung, mit der bereits vorhandene Geräte smarter genutzt werden können, ohne dass die gesamte Heiz- oder Warmwasserinfrastruktur ersetzt werden muss. Ziel ist es, Stromverbrauch zeitlich so zu verschieben, dass günstige Tarife, PV-Überschüsse oder netzdienliche Zeitfenster optimal genutzt werden, wodurch die Energiekosten für Haushalte spürbar sinken.
Der zweite Bereich ist ein B2B-SaaS-Modell für Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen, also GEAs, sowie Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, also EEGs. In diesem Modell tritt geht-e nicht primär gegenüber einzelnen Endkund:innen auf, sondern stellt GEAs und EEGs die technologische Basis zur Verfügung, damit diese ihren eigenen Kund:innen beziehungsweise Mitgliedern eine intelligente Boilersteuerung anbieten können. Die Steuerung basiert dabei auf Echtzeitmessungen der PV-Produktion im Mehrparteienhaus oder, im Fall von EEGs, auch quellenübergreifend über mehrere Erzeugungsanlagen hinweg. Ergänzt wird dies durch Vorhersagemodelle, insbesondere dann, wenn nicht alle relevanten Daten in Echtzeit verfügbar sind, was bei den meisten EEGs aktuell noch der Regelfall ist. Bei GEAs kann hingegen häufig direkt auf Echtzeitmessungen zurückgegriffen werden, wodurch die Steuerung noch präziser und unmittelbarer erfolgen kann. Die Installationskosten unterscheiden sich je nach Projekt deutlich, insbesondere abhängig davon, wie umfassend Echtzeitmessung, Messinfrastruktur und Systemintegration eingebunden werden.
Die dritte Möglichkeit liegt in der Teilnahme am Regelenergiemarkt durch das Pooling steuerbarer Boiler. Dabei werden viele einzelne flexible Verbraucher zu einem gemeinsamen Pool zusammengefasst und gezielt so gesteuert, dass sie dem Stromsystem als flexibel aktivierbare Last zur Verfügung stehen. Die Austrian Power Grid vergütet in diesem Zusammenhang sowohl die Bereitstellung als auch die tatsächliche Aktivierung von Stromabnahme. Dadurch entsteht zusätzliches Erlöspotenzial, das über die reine Optimierung des Eigenverbrauchs oder der Energiekosten hinausgeht. Auf Basis einer ersten Simulation, die vom EVU e-Steiermark für geht-e durchgeführt wurde, ergibt sich ein mögliches Zusatzertragspotenzial von rund 150 bis 700 Euro pro Boiler und Jahr. Gleichzeitig können für Endkund:innen die Stromkosten sowohl auf Energieebene als auch auf Netzebene massiv reduziert werden. In Summe erscheint dadurch eine gesamte Stromkostenreduktion von rund 50 Prozent, inklusive Netzkosten, als realistische Perspektive.
Insgesamt positioniert sich geht-e damit als Plattform für intelligente Laststeuerung, die sowohl im direkten Endkundengeschäft als auch im B2B-Umfeld und in energiewirtschaftlichen Flexibilitätsmärkten einsetzbar ist. Das verbindende Element aller drei Bereiche ist die softwarebasierte Optimierung bestehender Infrastruktur, um Energiekosten zu senken, erneuerbare Erzeugung besser zu nutzen und zusätzliche Flexibilität wirtschaftlich nutzbar zu machen
Fixes Fenster
Day-Ahead
Intra-Day
Business Case - Boiler bisher fix um 22.00 geschalten
Basis: 500 Boiler, je 2 kW, 180 Minuten Heizzeit pro Tag, ca. 2,19 GWh/Jahr. Spannen basieren auf 70 % bis 100 % verschiebbarer Heizenergie. Day-Ahead-Auswertung (EXAA-SPOT) 08/2025 bis 07/2026 statt fix 22.00 - 01.00 im Sommer Halbjahr (01.04.-30.09.) zwischen 10.00 und 13.00 bei fixem Fenster und mit Day-Ahead Optimierung innerhalb von 10.00 -16.00. Intraday als indikative Zusatz-Upside auf Day-Ahead abgeschätzt.
geht-e verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell mit drei klar unterscheidbaren Anwendungs- und Erlösbereichen: B2C-SaaS, B2B-SaaS für GEAs und EEGs sowie die perspektivische Nutzung gesteuerter Boiler im Regelenergiemarkt. Im B2C-Bereich spricht geht-e Endkund:innen direkt an und ermöglicht die intelligente Steuerung bestehender Boiler oder Heizstäbe in Pufferspeichern. Der Fokus liegt dabei auf einer einfachen Nachrüstlösung, mit der bereits vorhandene Geräte smarter genutzt werden können, ohne dass die gesamte Heiz- oder Warmwasserinfrastruktur ersetzt werden muss. Ziel ist es, Stromverbrauch zeitlich so zu verschieben, dass günstige Tarife, PV-Überschüsse oder netzdienliche Zeitfenster optimal genutzt werden, wodurch die Energiekosten für Haushalte spürbar sinken.
Der zweite Bereich ist ein B2B-SaaS-Modell für Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen, also GEAs, sowie Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, also EEGs. In diesem Modell tritt geht-e nicht primär gegenüber einzelnen Endkund:innen auf, sondern stellt GEAs und EEGs die technologische Basis zur Verfügung, damit diese ihren eigenen Kund:innen beziehungsweise Mitgliedern eine intelligente Boilersteuerung anbieten können. Die Steuerung basiert dabei auf Echtzeitmessungen der PV-Produktion im Mehrparteienhaus oder, im Fall von EEGs, auch quellenübergreifend über mehrere Erzeugungsanlagen hinweg. Ergänzt wird dies durch Vorhersagemodelle, insbesondere dann, wenn nicht alle relevanten Daten in Echtzeit verfügbar sind, was bei den meisten EEGs aktuell noch der Regelfall ist. Bei GEAs kann hingegen häufig direkt auf Echtzeitmessungen zurückgegriffen werden, wodurch die Steuerung noch präziser und unmittelbarer erfolgen kann. Die Installationskosten unterscheiden sich je nach Projekt deutlich, insbesondere abhängig davon, wie umfassend Echtzeitmessung, Messinfrastruktur und Systemintegration eingebunden werden.
Die dritte Möglichkeit liegt in der Teilnahme am Regelenergiemarkt durch das Pooling steuerbarer Boiler. Dabei werden viele einzelne flexible Verbraucher zu einem gemeinsamen Pool zusammengefasst und gezielt so gesteuert, dass sie dem Stromsystem als flexibel aktivierbare Last zur Verfügung stehen. Die Austrian Power Grid vergütet in diesem Zusammenhang sowohl die Bereitstellung als auch die tatsächliche Aktivierung von Stromabnahme. Dadurch entsteht zusätzliches Erlöspotenzial, das über die reine Optimierung des Eigenverbrauchs oder der Energiekosten hinausgeht. Auf Basis einer ersten Simulation, die vom EVU e-Steiermark für geht-e durchgeführt wurde, ergibt sich ein mögliches Zusatzertragspotenzial von rund 150 bis 700 Euro pro Boiler und Jahr. Gleichzeitig können für Endkund:innen die Stromkosten sowohl auf Energieebene als auch auf Netzebene massiv reduziert werden. In Summe erscheint dadurch eine gesamte Stromkostenreduktion von rund 50 Prozent, inklusive Netzkosten, als realistische Perspektive.
Insgesamt positioniert sich geht-e damit als Plattform für intelligente Laststeuerung, die sowohl im direkten Endkundengeschäft als auch im B2B-Umfeld und in energiewirtschaftlichen Flexibilitätsmärkten einsetzbar ist. Das verbindende Element aller drei Bereiche ist die softwarebasierte Optimierung bestehender Infrastruktur, um Energiekosten zu senken, erneuerbare Erzeugung besser zu nutzen und zusätzliche Flexibilität wirtschaftlich nutzbar zu machen
Zugang zu bestehenden Boilern der Kunden
Skalierbare Flexibilität aus bestehenden Verbrauchern
Kein laufender operativer Aufwand
Kein laufender Support für Endkunden nötig
Neue Tarif-, Kundenbindungs- und Flexibilitätsmodelle möglich
Auswahl der Optimierung je nach Bedürfnissen
Kooperation
Energieversorger
Abklärung der Einbausituation
Installation beim Kunden durch Elektriker
Hardware Bereitstellung und Inbetriebnahme
Technische Steuerungslogik
Bündelung der Boiler zu einem Flexibilitätspool
Monitoring, Betrieb und Endkunden Support
Kundenkommunikation und Rollout-Abwicklung
Phase 1 – Early Adopters (Direkter Markteintritt)
Wir starten mit nachhaltig orientierten Haushalten zwischen 30 und 60 Jahren, die häufig in Mehrparteienhäusern wohnen und keine eigene PV-Anlage haben. Diese Zielgruppe will aktiv an der Energiewende teilnehmen, sucht aber eine einfache Lösung ohne technisches Vorwissen.
Die Ansprache erfolgt über Direktvertrieb (App Stores, Website) sowie Content Marketing und Social Media (LinkedIn, Instagram, YouTube, Podcasts). Durch SEO-optimierte Inhalte („Wie spare ich 25 % Energiekosten mit smarter Boilersteuerung?“) und Kooperationen mit Influencern und Communities erreichen wir hohe Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit. Performance Marketing und App-Store-Optimierung sorgen für effiziente Konvertierung. Ergänzend setzen wir auf Flyer und Printmaterial, die über Installateure, Energie-Communities und lokale Nachhaltigkeitsinitiativen direkt an Endkund:innen verteilt werden.
Phase 2 – Partner & Skalierung
Nach erfolgreicher Validierung durch Early Adopters erfolgt die Skalierung über Affiliate-Partner und Multiplikatoren. Boiler-Installateure und Anbietern von dynamische Stromtarifen bieten geht-e direkt an ihre Kund:innen an, während die Wohnungswirtschaft und Nachhaltigkeitsnetzwerke als Multiplikatoren den Zugang zu größeren Gruppen eröffnen. Parallel starten Pilotprojekte mit Energieversorgern (EVUs), die die Lösung als White-Label-Produkt in den Massenmarkt tragen. Diese Kombination aus Partnernetzwerk und White-Label-Skalierung ermöglicht schnelles Wachstum bei geringen Akquisitionskosten.
Zugang zu bestehenden Boilern der Kunden
Installation beim Kunden durch Elektriker
Skalierbare Flexibilität aus bestehenden Verbrauchern
Neue Tarif-, Kundenbindungs- und Flexibilitätsmodelle möglich
Auswahl der Optimierung je nach Bedürfnissen bzw. Boilerpool Größe
Kein laufender operativer Aufwand
Kein laufender Support für Endkunden nötig
Kooperation
Lokales Stadtwerk
Abklärung der Einbausituation
Hardware Bereitstellung und Inbetriebnahme
Technische Steuerungslogik
Bündelung der Boiler zu einem Flexibilitätspool
Monitoring, Betrieb und Endkunden Support
Kundenkommunikation
Phase 1 – Early Adopters (Direkter Markteintritt)
Wir starten mit nachhaltig orientierten Haushalten zwischen 30 und 60 Jahren, die häufig in Mehrparteienhäusern wohnen und keine eigene PV-Anlage haben. Diese Zielgruppe will aktiv an der Energiewende teilnehmen, sucht aber eine einfache Lösung ohne technisches Vorwissen.
Die Ansprache erfolgt über Direktvertrieb (App Stores, Website) sowie Content Marketing und Social Media (LinkedIn, Instagram, YouTube, Podcasts). Durch SEO-optimierte Inhalte („Wie spare ich 25 % Energiekosten mit smarter Boilersteuerung?“) und Kooperationen mit Influencern und Communities erreichen wir hohe Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit. Performance Marketing und App-Store-Optimierung sorgen für effiziente Konvertierung. Ergänzend setzen wir auf Flyer und Printmaterial, die über Installateure, Energie-Communities und lokale Nachhaltigkeitsinitiativen direkt an Endkund:innen verteilt werden.
Phase 2 – Partner & Skalierung
Nach erfolgreicher Validierung durch Early Adopters erfolgt die Skalierung über Affiliate-Partner und Multiplikatoren. Boiler-Installateure und Anbietern von dynamische Stromtarifen bieten geht-e direkt an ihre Kund:innen an, während die Wohnungswirtschaft und Nachhaltigkeitsnetzwerke als Multiplikatoren den Zugang zu größeren Gruppen eröffnen. Parallel starten Pilotprojekte mit Energieversorgern (EVUs), die die Lösung als White-Label-Produkt in den Massenmarkt tragen. Diese Kombination aus Partnernetzwerk und White-Label-Skalierung ermöglicht schnelles Wachstum bei geringen Akquisitionskosten.
Dr. Wolfgang Gassler
Dr. Stefan Jörer
CEO Gesamtstrategie, Marktpositionierung
CTO Produktroadmap, IoT-Integration
Tech-Stratege & Datenexperte Entwicklung & Skalierung datengetriebener Produkte
Embedded- & IoT-Spezialist Projektleitung des weltweit ersten KI-Fernglases
Team
Wolfgang Gassler – CEO, Geschäftsführung
Rolle: Gesamtstrategie, Unternehmensaufbau, Marktpositionierung. Verbindet technische Tiefe mit Business-Perspektive, Fokus auf Fundraising, Partnerschaften und skalierbare Plattform-Architektur.
Gründer-Market-Fit: Jahrelange Beschäftigung mit dem Energiemarkt, Optimierung von Energiesystemen im Mittelstand. Idee entstand aus eigener Frustration, ohne PV nicht an der Energiewende teilnehmen zu können.
Erfahrung: Engineering Manager bei trivago (Skalierung von Software- und Data-Teams), Interim CTO & Tech Coach, Podcaster (Engineering Kiosk), Buchautor.
Ausbildung: PhD Informatik, Uni Innsbruck, 15+ Publikationen in Datenbanken & Data Mining.
Netzwerk: Forschung, Open-Source, Scale-ups, langjährige Lehr- und Betreuungserfahrung.
Stefan Jörer – CTO, Geschäftsführung
Rolle: Produktroadmap, IoT-Integration, Schnittstellenkompetenz. Verantwortlich für dezentrale Steuerungsprotokolle und nahtlose Verbindung von Hardware & Software.
Gründer-Market-Fit: Langjährige Erfahrung in vernetzten Systemen, eigene PV-Anlage mit intelligenter Steuerung von PV, Heizung & E-Auto.
Erfahrung: R&D-Engineer bei MED-EL (Firmware), Software Architect & Team Lead bei Swarovski Optik, Product Owner des smarten Fernglases AX Visio.
Ausbildung: Doktor der Informatik, Uni Innsbruck (drahtlose Kommunikation & vernetzte Systeme).
Offene Rollen & nächste Schritte
Das Gründerteam ist stark in Technologie, Produktentwicklung und UX. Erste Vertriebserfahrungen sind vorhanden – für die Skalierung in Marketing & Sales (systematische Prozesse, internationale Go-to-Market-Strategien, professionelle Kampagnen) suchen wir gezielt Ergänzung über Mentor:innen, Partner und künftige Teammitglieder.
Energiewende für alle?
www.geht-e.at
Ansprechpersonen
Wolfgang Gassler Stefan Jörer
[email protected] [email protected]
Der größte verteilte Energiespeicher mit vorhandenen Ressourcen: clever, nachhaltig, simpelgeht-e!
Wir suchen Partnerschaften mit innovativen Energieversorgern!
Wir bewerben uns für das Boost.Up! Programm, um nach den ersten erfolgreichen Installationen und gewonnenen Kund:innen den nächsten Wachstumsschritt zu gehen. Mit eurer Unterstützung wollen wir unsere Go-to-Market-Strategie schärfen, Partnerschaften in der Energiewirtschaft systematisch aufbauen und Marketing sowie Vertrieb konsequent auf Skalierung ausrichten.
Das Programm bietet uns den idealen Rahmen: Zugang zu erfahrenen Mentor:innen, praxisnahe Workshops und ein starkes Netzwerk. Davon profitieren wir besonders in Bereichen, in denen wir als Gründerteam noch Ergänzung brauchen – etwa bei Marketing- und Sales-Skalierung, internationalem Vertrieb und professionellem Markenaufbau.
Geplante Mittelverwendung (20.000 € Förderung):
3.500 € – Beratung durch Startup.Tirol Consultant
4.500 € – Externe Expert:innen für Marketing, Sales, Partnerschaften & Forschungskooperationen
7.000 € – Projektbezogene Marketing- & Vertriebsmaßnahmen (Pilotkampagne)
5.000 € – Mietkosten Co-Working
Mit Boost.Up! schaffen wir die Grundlage, geht-e von einem erfolgreichen Pilotprojekt zu einer skalierbaren Energieplattform weiterzuentwickeln – und so einen messbaren Beitrag zur Energiewende zu leisten.
Kurzfristige Steuerung in Echtzeit
Optimierung bei Prognoseabweichungen
Flexibel ansteuerbare Lasten
Perspektivisch nutzbar Bilanzkreisoptimierung oder Netzdienlichkeit
Fixes Fenster
Day-Ahead
Intra-Day
Verschiebung in fixe SNAP/WiNAP Fenster
Sommer 10:00 bis 16:00
Winter 22:00 bis 04:00
Passend für Zwei-Zonen Tarife
Niedrige Komplexität
Klar kommunizierbarer Kundennutzen (ca. 70 - 200€ Ersparnis/Jahr)
Business Case
Dynamische Verschiebung nach Day-Ahead-Preisen innerhalb der Fenster
Tägliche Optimierung
Unterschiedliche Laufzeiten werden automatisch verteilt
Implizite Lastverteilung
Basis: 500 Boiler, je 2 kW, 180 Minuten Heizzeit pro Tag, ca. 2,19 GWh/Jahr. Spannen basieren auf 70 % bis 100 % verschiebbarer Heizenergie. Day-Ahead-Auswertung 05/2025 bis 04/2026. Intraday als indikative Zusatz-Upside auf Day-Ahead abgeschätzt.
geht-e verfolgt ein mehrstufiges Geschäftsmodell mit drei klar unterscheidbaren Anwendungs- und Erlösbereichen: B2C-SaaS, B2B-SaaS für GEAs und EEGs sowie die perspektivische Nutzung gesteuerter Boiler im Regelenergiemarkt. Im B2C-Bereich spricht geht-e Endkund:innen direkt an und ermöglicht die intelligente Steuerung bestehender Boiler oder Heizstäbe in Pufferspeichern. Der Fokus liegt dabei auf einer einfachen Nachrüstlösung, mit der bereits vorhandene Geräte smarter genutzt werden können, ohne dass die gesamte Heiz- oder Warmwasserinfrastruktur ersetzt werden muss. Ziel ist es, Stromverbrauch zeitlich so zu verschieben, dass günstige Tarife, PV-Überschüsse oder netzdienliche Zeitfenster optimal genutzt werden, wodurch die Energiekosten für Haushalte spürbar sinken.
Der zweite Bereich ist ein B2B-SaaS-Modell für Gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen, also GEAs, sowie Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften, also EEGs. In diesem Modell tritt geht-e nicht primär gegenüber einzelnen Endkund:innen auf, sondern stellt GEAs und EEGs die technologische Basis zur Verfügung, damit diese ihren eigenen Kund:innen beziehungsweise Mitgliedern eine intelligente Boilersteuerung anbieten können. Die Steuerung basiert dabei auf Echtzeitmessungen der PV-Produktion im Mehrparteienhaus oder, im Fall von EEGs, auch quellenübergreifend über mehrere Erzeugungsanlagen hinweg. Ergänzt wird dies durch Vorhersagemodelle, insbesondere dann, wenn nicht alle relevanten Daten in Echtzeit verfügbar sind, was bei den meisten EEGs aktuell noch der Regelfall ist. Bei GEAs kann hingegen häufig direkt auf Echtzeitmessungen zurückgegriffen werden, wodurch die Steuerung noch präziser und unmittelbarer erfolgen kann. Die Installationskosten unterscheiden sich je nach Projekt deutlich, insbesondere abhängig davon, wie umfassend Echtzeitmessung, Messinfrastruktur und Systemintegration eingebunden werden.
Die dritte Möglichkeit liegt in der Teilnahme am Regelenergiemarkt durch das Pooling steuerbarer Boiler. Dabei werden viele einzelne flexible Verbraucher zu einem gemeinsamen Pool zusammengefasst und gezielt so gesteuert, dass sie dem Stromsystem als flexibel aktivierbare Last zur Verfügung stehen. Die Austrian Power Grid vergütet in diesem Zusammenhang sowohl die Bereitstellung als auch die tatsächliche Aktivierung von Stromabnahme. Dadurch entsteht zusätzliches Erlöspotenzial, das über die reine Optimierung des Eigenverbrauchs oder der Energiekosten hinausgeht. Auf Basis einer ersten Simulation, die vom EVU e-Steiermark für geht-e durchgeführt wurde, ergibt sich ein mögliches Zusatzertragspotenzial von rund 150 bis 700 Euro pro Boiler und Jahr. Gleichzeitig können für Endkund:innen die Stromkosten sowohl auf Energieebene als auch auf Netzebene massiv reduziert werden. In Summe erscheint dadurch eine gesamte Stromkostenreduktion von rund 50 Prozent, inklusive Netzkosten, als realistische Perspektive.
Insgesamt positioniert sich geht-e damit als Plattform für intelligente Laststeuerung, die sowohl im direkten Endkundengeschäft als auch im B2B-Umfeld und in energiewirtschaftlichen Flexibilitätsmärkten einsetzbar ist. Das verbindende Element aller drei Bereiche ist die softwarebasierte Optimierung bestehender Infrastruktur, um Energiekosten zu senken, erneuerbare Erzeugung besser zu nutzen und zusätzliche Flexibilität wirtschaftlich nutzbar zu machen